Friedensmission – Eine Glocke für Jerusalem

Die Vision

Am 1. September 2025 – (auf den Tag: 86 Jahre nach Ausbruch des II Weltkrieges und 80 Jahre nach Ende des II Weltkrieges) – setzt sich ein Friedenszug in Richtung Jerusalem in Bewegung:

Aus Deutschland, mit europäischer Unterstützung, wird mit Pferdekraft eine Friedensglocke in das Heilige Land transportiert.

Diese Glocke wurde am 6. Juni 2020 in Brück (in Brandenburg) mit Militärschrott (Granat- und Patronenhülsen) gegossen. Auf der Glocke ist in vielen Sprachen das Wort „Friede“ eingeschrieben und der Vers der Bibel: „Jagt dem Frieden nach mit jedermann.“

Die Geschichte

Begonnen hatte das Ganze im Jahr 2009, als eine Schar historisch interessierter Pferdefreunde aus Brück im „Fläming“, (einer von Zuwanderern aus dem heutigen Belgien entwickelten Region) dieses Siedlungsgeschehens gedachten und unter Federführung der Familie Haseloff und dem Verein
„Titanen der Rennbahn“, mit historischen Pferdewagen, gezogen von starken Kaltblütern, über einige Wochen und 1.200 Kilometer hinweg von Brügge in Belgien nach Brück zogen. Die Strecke führte entlang des „Hellwegs“, einer alten Handelsstraße, die aber in Brück nicht endet.

So kam es, daß sich im Jahr 2018 von Brück erneut ein Treck „Titanen on Tour“ in Gang setzte, der diesmal eine „Friedensglocke“ von Brück in die alte russische Hauptstadt Weliki Nowgorod bringen sollte: 100 Jahre nach Ende des ersten Weltkrieges brachten Menschen und Pferde eine „Friedensglocke“ in die 1943 von Deutschen zerstörte Stadt.

Auf dem 3 Monate dauernden Weg dorthin kam es entlang der Strecke durch Berlin, Polen, das ehemalige Königsberger Gebiet, durch Lettland, Estland und Litauen und schließlich durch Russland immer und unentwegt zu herzlichen, persönlichen Begegnungen mit den Bewohnern der durchreisten Gebiete. Die Mission war Volksdiplomatie: Frieden und Völkerverständigung ohne Politik – von Mensch zu Mensch.

Häufig war das Interesse an den Pferden, die Übergabe einer Glocke und ein Stück Brot, das man gemeinsam verzehrte, die Basis der Verständigung.

Diese guten Erfahrungen mündeten in die Frage: Wie geht es weiter?

Der Hintergrund

So entstand der Gedanke, 2025 erneut eine Friedensglocke mit Pferden nach Jerusalem zu bringen, in die Stadt, deren Name Frieden bedeutet. Dafür wurde der Verein „Friedensglocken e.V.“ am 9. November 2019 gegründet.

„Europa sind wir – Pferde bringen Frieden“ ist der Ruf, daß ein gemeinsames Europa, bei allen Widrigkeiten der Zeit, Bestand und eine friedliche Zukunft hat. Eine Zukunft, an der jeder Einzelne und jedes Land, durch das wir ziehen werden, mitbauen kann, darf und muss, zumal es seine eigene ist.

Mit der Tour wollen wir internationale Botschaften und menschliche Zeichen setzen, die die Möglichkeit schaffen, miteinander in Kontakt zu treten: gegen Unwissenheit, Ablehnung und Unverständnis – für ein wertvolles, freies und versöhntes Europa, „das dem Frieden nachjagt mit jedermann“. Wir wollen die sich uns bietende Öffentlichkeit nutzen, den Friedensgedanken zu stärken.

Europa ist eine auf Grund- und Menschenrechten aufgebaute Wertegemeinschaft. Dazu gehört, sich gemeinsam auf die europäische Geschichte und die Lehren daraus zu besinnen. Die Europäische Union steht in der geschichtlichen Verantwortung, den Frieden in Europa zu wahren, Demokratie und Menschenrechten Geltung zu verschaffen.

Wir wollen, auf dem Weg quer durch Europa mit vielen Menschen ins Gespräch kommen, ihren Alltag erleben und Freundschaften schließen.

Internationale Beteiligung durch Reiter und Gespanne, quasi als Geleit durch ihr Land, ist uns hochwillkommen!

Das gesamte Projekt: Friedenstreck Jerusalem 2025 braucht Aktive und Unterstützer: Pferde, Gespannführer, Helfer, Versorger, Planer, Tierärzte, Übersetzer, Hufschmiede, Finanzgeber, (Sach-)Spender …

Auf unserer Fahrt durch die Länder von Deutschland nach Israel – Tschechien, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die Türkei, Syrien und Jordanien brauchen wir guten Rat, viel Geld und anhaltende Gebete, damit sich die Reise der Friedensglocke realisieren läßt.

Die Planung

Angesichts der politischen Umstände ist eine konkrete Planung herausfordernd (Stand Oktober 2020).

Der Glockenwagen wird permanent begleitet von mindestens zwei weiteren Gespannen – diese drei sollen Jerusalem erreichen (acht Zugtiere, ca. 12 Personen). Weitere Wagen werden etappenweise den Treck verstärken.

Dazu kommen Versorgungs- und Packwagen für Mensch und Tier, Strecken- und Sicherungsfahrzeuge, Pferdeanhänger mit Reservegespann, Sanitärwagen….

Der Zug soll im Herbst 2025 in Deutschland starten und Ostern 2026 in Jerusalem eintreffen.

Für die Distanz von ca. 4000 Kilometern mit Etappen je 25 km werden Erkundigungen und Vorgespräche 2021 beginnen. Treckplaner und Pferdeverständige sichten die Strecke und nehmen Kontakt zu Kommunen und potentiellen Gastgebern auf, klären die nationalen Erfordernisse für eine Durchreise für Mensch und Tier und stellen die Ergebnisse der Treckleitung und Interessierten vor.

Die Gewinnung von Unterstützern und Multiplikatoren auf nationaler und internationaler Ebene beginnt jetzt. Potentielle Geber von Geld- und Sachspenden sind anzusprechen. Kommunikation und Medienarbeit ist permanent zu leisten, auch, um den Bogen bis 2025-2026 zu spannen. Gespanne und Fahrer/Beifahrer werden vorbereitet, trainiert und geschult. …. Das passiert u.a. durch Dreiwochentrecks in den Jahren 2021 (6.8.-29.8.), 2022, 2023 und 2024.

Aus der Erfahrung der Rußlandreise gehen wir von einem finanziellen Bedarf von ca. 1,3 Millionen Euro aus.

Die Fakten

Strecke: 4000 km
Fracht: eine Friedensglocke für Jerusalem und 200 kleine Glocken
Start: 1.9.2025 und geplante Ankunft am 5.4.2026
Treckbestand: ein Glockenwagen und bis zu 9 weitere Wagen 20 Pferde 30
Menschen

Zu durchreisende Länder: Tschechien, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Rumänien, Bulgarien, die Türkei, Syrien und Jordanien

Geschätzte Kosten: ca. 1,3 Mio. Euro

Friedensglocke

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  1. November 26, 2020, 5:25 pm

    […] 26, 2020 durch Redakteur 0 Kommentare 0 View Vorhergehende 0 Friedensmission – Eine Glocke für Jerusalem 19 November 2020 November 26, 2020 durch Redakteur in […]

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