Friedensglocken e. V.

DIE VISION

Die Vision

Glocken bringen Frieden

„Frieden sei ihr erst Geläute“

Als im Ersten und Zweiten Weltkrieg Kirchenglocken abgehängt und für Geschütze und todbringende Waffen eingeschmolzen wurden, titulierte man dies heroisch als „Metallspenden des deutschen Volkes“.  Kupfer, Messing, Zink und Zinn dienten der Herstellung von Geschosshülsen und anderem Kriegsgerät. Goldene Eheringe wurden im Ersten Weltkrieg gegen Metallringe getauscht, die die patriotische Inschrift trugen „Gold gab ich für Eisen“. Selbst vor bronzenen Grabengeln oder Zinnpfeifen aus Orgeln machte die Aufrüstung aus Altmetall nicht halt.

Kunstschätze gingen verloren. Menschen auch – Millionen durch den grausamen Tod auf den Schlachtfeldern, in den Städten und Dörfern. Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren 75.000 Glocken eingeschmolzen worden.

Der Verein Friedensglocke wählt nun den umgekehrten Weg, einen friedlichen. Wir sammeln Kriegsmaterial aus Metall und gießen daraus eine Glocke, eine wahrhaftige Friedensglocke. Sie soll unser Symbol dafür sein, Menschen unterschiedlicher Nationalität, Konfession oder Hautfarbe zusammenzubringen, im Gespräch Meinungen auszutauschen, Vorurteile ab und Freundschaften aufzubauen. Unsere Friedensglocke soll ihrer schönsten Bestimmung wieder gerecht werden, wie sie Friedrich Schiller anmahnte:

„Frieden sei ihr erst Geläute!“

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